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Zahnlexikon: L

Laser

Light amplification by stimulated emission of radiation. Gerät zur Verstärkung einer Lichtstrahlung. Ein Laser entwickelt auf einen Punkt so viel Energie, dass sich damit Oberflächen wie Zahnsubstanz oder Zahnfleisch bearbeiten und verändern lassen, ohne dass dafür beispielsweise ein Bohrer oder ein Skalpell benutzt werden muss. Die Anwendungsgebiete am Zahn direkt (Hartgewebe) sind derzeit noch beschränkt. Mittlerweile werden verschiedene Lasertypen aber erfolgreich eingesetzt in der Therapie des Weichgewebes (Parodontal- und Mikrochirurgie), zur der Desinfektion von Parodontaltaschen und Implantat-Infektionen (Helbo-System), in der Diagnostik (Kariesdetektion) und auf dem breiten Feld der Zahntechnik.

labial

Zur Lippe hin

Lachlinie

Verlauf der Schneidezähne in Bezug auf das ganze Gesicht (beim Lächeln)

lateral

seitwärts

lingual

zur Zunge hin

Lingualbügel

Leicht wulstiges Metallband zur Stabilisierung einer Unterkiefer-Modellgußprothese, verläuft hinter den unteren Schneidezähnen oberhalb des Mundbodenrandes vom 3. zum 4. Quadranten

Lichthärtegerät

die meisten modernen Komposite lassen sich heute durch Bestrahlung mit einer starken Lichtquelle, die gebündeltes Blaulicht ausstrahlt, aushärten. Dies geschieht durch lichtempfindliche Substanzen in der zunächst plastischen Kompositmasse, die eine Polymerisation (Vernetzung der Bestandteile zu einer festen Substanz) bewirken

Lippenbändchen

vielfach zeigt sich als Ursache für eine Zahnlücke ein kleines, sehr festes Schleimhautbändchen, das die Lippe mit dem Zahnfleisch verbindet. Wenn dieses zu hoch am Zahn einstrahlt kann der ständige Zug des Bändchens am Zahnfleisch durch die Mundbewegungen bei Sprechen und Essen eine Lücke entstehen lassen. Vorbeugend gegen die Entstehung oder das Weiterwerden einer Lücke wirkt eine sogenannte YV-Plastik

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